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Reinhardt Stefan Tomek
Deutsches Gesundheitsparlament e.V. Berlin
Mitglied des Vorstandes
12559 Berlin, Tongrubenweg 60, Tel. 030-6541253
www.gesundheitsparlament.net
Berlin. 24.3.2004
Stellungnahme zur gesundheitlichen Wirkung biologischer Lebensmittel
Beweise, Erläuterungen und das ÖKOwellness-Konzept
Was ist überhaupt Bio?
Ökologische Lebensmittel sind zertifiziert nach EU Norm 2092/91
und nach dieser Norm wurden die Standards des BIO-Siegels der Bundesregierung
festgelegt.
Das heisst: 100 % eines Grundnahrungsmittels und mindestens 90 % aller
Bestandteile eines verarbeiteten Produktes müssen von Betrieben stammen,
die sich den strengen Prüfungen und Zertifizierungen unterworfen
haben, um ihren Betrieb oder ihre Produkte als "ökologisch"
oder "biologisch", BIO oder ÖKO, nennen zu dürfen.
Das bedeutet unter anderem: Chemischer, synthetischer Dünger, chemische
Schädlingsbekämpfungsmittel oder Unkrautvernichter sind ebensowenig
erlaubt wie Wachstumsverstärker, Sulfonamide, chemische Konservierungsstoffe,
synthetische Farbstoffe,- Geschmacksverstärker, künstlicher
Zucker, Bestrahlung, gentechnisch veränderte Lebensmittel oder die
Schadstoffe aus den Produkten der Massentierhaltung gequälter, gestresster,
mit Pharmazeutka am Lben gehaltener Tiere und und vieles andere mehr,
was in konventionellen Lebensmitteln steckt oder zu deren Fertigung gestattet
ist.
Nur wer - oft nach 3 Jahren Wartezeit als Umstellbetrieb - endlich die
Öko-Kontrollstellennummer bekommen hat, darf sich ökologischer
oder biologischer Betrieb nennen.
Und jedes Jahr wird der Betrieb erneut geprüft, muss die Buchhaltung
offengelegt und Zugang zu allen Räumen gegeben werden. Die Prüfung
kann ohne Vorankündigung erfolgen und auch verlangt auch das Prüfungszertifikat
aller Zulieferer nachzuweisen, Jahr für Jahr.
Das alles kostet nicht nur viel Geld und Mühen, es bedeutet auch
neu investieren, das Eingehen großer Risiken und stets eine komplette
Erneuerung des Wissens.
In der Zeit der Umstellung von einem normalen auf einen Biobetrieb verliert
der Weinbauer, Gemüse- oder Getreidebauer oft die Hälfte der
Ernte,
weil er kein Gift mehr verwenden darf, aber der Boden sich noch nicht
durch natürliche Mittel, wie Gründüngung, Kompostierung,
Ansiedlung von natürlichen Bodenbearbeitern, Kleinlebewesen, Hecken,
Abkehr von der Monokultur, etc. erholt hat und weil Vieles erst gelernt
und ausprobiert werden muß.
Sehr viel mehr Handarbeit und Pflege erfordert mehr Personal. Mehr Mühen,
mehr Kosten, mehr Risiken. Verarbeitende Betriebe, die Lebensmittel erzeugen,
und Gastronomie dürfen nicht die gleichen Produktionsanlagen für
konventionelle Produkte und Öko-Produkte haben, die Lagerung in Kühlschränken,
Kühlhäusern darf nicht gemischt werden. Die Rezepturen müssen
überarbeitet werden, die Beschaffung von Produkten ist ständig
Schwankungen unterworfen, wie eben die wirkliche Natur mit ihren Jahreszeiten
eben ist, und oft können nicht die Mengen erzeugt und geliefert werden,
die bestellt werden, weil die Produkte erst nachwachsen müssen oder
die Ernte einfach geringer ist..
Die gesundheitliche Wirkung ökologischer Lebensmittel. Beweise
1.
Der psychosomatische Beweis
Die hohe Meßlatte einer Zertifizierung als ökolog. Betrieb
bedeutet: Ob Weinbauer, Gärtner oder verarbeitender Gastronom, nur
wer aus Überzeugung handelt, weil er wirklich glaubt, dass es richtig
und sinnvoll ist und es aus Liebe zur Sache tut, gewinnt die Energie,
um das alles durchzustehen. Viele, die es versuchen geben auf.
Aber jene, die es aus Liebe und Überzeugung schaffen, geben jenen,
die die Produkte kaufen, also Ihnen, von ihrer Energie etwas ab. Und nicht
nur die
Erzeuger: Auch die Pflanzen und Tiere, die nicht gequält, sondern
geachtet und gepflegt werden, das Wasser, die Lebens-Mittel selbst transferieren
die positiven Informationen und Energie zu Ihnen, Ihrem Körper und
Geist.
Kinesiologische Versuche und physikalische Messungen haben eindeutig ergeben,
dass ökologische Lebensmittel mehr Energie haben.
Der positive psychosomatische Wirkungsbeweis liegt auf der Hand: Ein Mensch,
der in Dialog mit der positiven Kraft ökologischer Lebensmittel tritt,
erfährt, dass er etwas Sinnhaftes tut, etwas, das ethisch, moralisch
und auch klug ist, weil er nicht nur anderen Lebewesen etwas Gutes tut,
sondern auch sich selbst durch das
Weglassen von Giften, für die unser Stoffwechsel und unsere Organe,
vor allem unser Magen, Darm, Leber und Herz nicht geschaffen wurden.
Nach den Untersuchungen des bekannten Psychosomatikers Dr. Dr. med. Grossarth-Maticek
ist die autonome, bewußte Entscheidung, Sinnvolles zu tun ein wesentlicher
Pfeiler für das Selbstregulationssystem des Menschen.
Wer etwas aus Freude und Überzeugung tut, so seine Forschungsergebnisse,
lebt gesünder und ist weniger krank.
2.
Der biochemische Beweis nach Vlcek
Die Forschungen des Biochemikers Prof. Dr. B. Vlcek von der Karlsuniversität
in Prag haben eindeutig ergeben, dass viele chemische, synthetische Stoffe,
vor allem Konservierungsstoffe, künstlicher Zucker wie Aspartam,
Assugrin und andere, aber auch Sulfonamide und durch Stress erzeugte Corticoide
einen wesentlichen Bestandteil unseres unspezifischen Immunsystems, nämlich
die Makrophagen
(Fresszellen) lahmlegen.
Er erbrachte den Beweis, dass eine sekundäre Gallensäure, die
Desoxycholsäure
(DCA) die Makrophagen steuert. Und nur bei einer ballaststoffreichen,
giftfreien Ernährung und Vermeidung von Medikamenten - vor allem
Schmerzmittel mit Azetylsalizylsäure (Aspirin und andere), Sulfonamide,
Psychopharmazeutika und die meisten Rheumamittel - wird genügend
DCA im Darm produziert. Das komplexe System der Darmflora liefert in engem
Zusammenspiel mit der Leber bei gesunder, vollwertiger, d.h. an sekundären
Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen reicher, giftarmer Ernährung
und bei stressarmem, bewegungsintensivem Lebensstil ausreichend Desoxycholsäure,
um mit den meisten entzündlichen Prozessen, Virosen und Krebszellenwucherungen
fertig zu werden.
Es ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit so, dass aus diesem
Grund, aus dem negativen Zusammenwirken von Nahrungsmittelgiften aus konventioneller
Landwirtschaft, industrieller Ernährung, Medikamentenmißbrauch,
Umweltgiften und von Cortikoiden durch Stress aus einem nicht sinnvollen,
gehetzten, bewegungsarmen Leben, das sich vorwiegend an materiellen Werten
orientiert, Krebserkrankungen, Herz- und Kreislauferkrankungen und Stoffwechselstörungen
vor allem Rheuma und Diabetes zugenommen haben.
3.
Der biologische Beweis nach Chaboussou
Der französische Forscher und Biologe Chaboussou hat in langjährigen
Untersuchungen bewiesen, dass Schädlinge, vor allem Insekten, nur
jene Pflanzen angreifen, deren Stoffwechsel gestört ist und dadurch
eine bestimmte Veränderung des PH Wertes und der chemisch, biologischen
Information signalisiert wird. Ebenso wie beim Stoffwechsel der Darmflora
bewirkt erst die Veränderung des biochemischen Prozesses der Pflanzen
durch synthetische Düngung, dass die Schädlinge "Geschmack"
an der Pflanze bekommen. D.h., die Notwendigkeit des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln
vor allem Pestiziden wird durch die chemisch, synthetische Düngung
erst bedingt.
Diese wiederum tötet die Kleinlebewesen, die sowohl für die
natürliche
"Düngung" des Bodens, wie auch für die Nahrungskette
der Vögel nötig sind. Das Fernbleiben der Vögel in Verbindung
mit der Veränderung des Stoffwechsels der Pflanzen bringt aber immer
mehr die Gefahr von Schädlingen und damit die Rechtfertigung für
die Anwendung synthetischer Gifte. Beides, die synthetischen Dünger
und die Pestizide beschädigen wiederum die Darmflora. Hier schließt
sich der Kreis.
Biolog. Lebensmittel schließen diesen Teufelskreis aus. Der bekannte
Agrarexperte und frühere Umweltminister Brasiliens Jose Lutzenberger
bestätigte in langjährigen Versuchen die Forschungsergebnisse
von Chaboussou. Ich selbst habe in 10 Jahren im biolog Gartenbetrieb des
Ökohofes Retzow die gleichen Erfahrungen gemacht.
4.
Studie des Forschungsringes für biolog. dynamische Wirtschaftsweise
e.V. Darmstadt "Klosterversuch": Stärkung des Immunsystems
und körpereigener Reparaturmechanismen durch Bio-Ernährung
( Bericht des ZDF . Abenteuer Wissen.10.3. 2004 ) 8 Wochen wurden 70 Schwestern
des Franziskanerklosters Heiligenbronn bei gleichem Tagesablauf und gleichen
Rezepturen wie sonst üblich mit biolog. Kost ernährt und vorher
und nachher untersucht. Subjektiv berichteten die Klosterschwestern von
einem deutliche besseren Wohlbefinden, weniger Herz - und Kreislaufbeschwerden
und markanter Abnahme anderer körperlicher Beschwerden bereits innerhalb
von sechs Wochen. Objektive Untersuchungen haben gezeigt, dass es zu einer
deutlichen Erhöhung der "natürlichen Killerzellen"
im Blut gekommen ist, die zur körpereigenen Abwehr von Viruszellen
beitragen.
5.
Die Studien des Ludwig Boltzmann Institutes Wien
Für die Vergleichsuntersuchung von Lebensmitteln biologischer und
konventioneller Herkunft haben die Risikoforscher Werner Müller und
Alberta Velimirow vom Ludwig Boltzmann Institut in Österreich 175
Studien ausgewertet .
Beurteilt wurden die Lebensmittel nach Inhaltsstoffen, Rückständen
und Geschmacksqualitäten sowie auch die Auswirkungen des biologischen
Landbaus auf Mensch und Tier. Demnach bietet Bio neben den bekannten ökologischen
auch eine Menge gesundheitliche und sensorische Vorteile.
Beispiele zeigen: Bio-Ernährung stärkt das Immunsystem und hat
insgesamt eine positive Auswirkung auf die Gesundheit.
5a
Beweis durch Studie: Durch biologische Ernährung höhere Qualität
der Muttermilch
Weitere Beispiele als Ergebnisse der Studie des österreichischen
Institutes:
Gut messbar ist die Auswirkung biologischer Ernährung auf die Qualität
der Muttermilch. Milch von Frauen, die sich zu mehr als 50 Prozent biologisch
ernährten, wies höhere Gehalte an Omega-3-Fettsäuren und
mehrfach ungesättigten Fettsäuren auf, die Arteriosklerose und
Krebsrisiko reduzieren können.
Die Pestizidbelastung der Muttermilch sank mit dem prozentuellen Anstieg
an biologisch erzeugten Lebensmitteln in der Nahrung der Frau.
5b.
Beweis durch Studie: Biologische Ernährung fördert Spermienproduktion
Weiters hat man auch einen Zusammenhang zwischen biologischer Ernährung
und Spermienproduktion bei Männern gefunden.
Biologisch ernährte Männer wiesen demnach eine um 30 % höhere
durchschnittliche Spermienkonzentration auf als konventionell ernährte
Männer.
5c.
Beweis durch Laborversuche: Auch Tiere bevorzugen Bio-Lebensmittel
In Futterwahl-Versuchen bevorzugten Kaninchen, Hühner und Ratten
biologische Gemüse und Getreide.
Auch zeigten Untersuchungen, dass die Fruchtbarkeit von Zuchtstieren,
Kaninchen, Hühnern und Laborratten, die biologisch gefüttert
wurden, signifikant gesteigert war. Es war sowohl die Samenqualität
verbessert, als auch weniger Totgeburten und ein tendenziell höheres
Durchschnittsgewicht der Würfe feststellbar.
Studienergebnisse, Zusammenfassung: Positive Auswirkung von Bio-Produkten
auf die Gesundheit
Übersicht über die einzelnen Ergebnisse der Vergleichsuntersuchung
von biologischen und konventionellen Lebensmitteln des Wiener Institutes:
Bio-Gemüse und Bio-Obst:
Höhere Gehalte an sekundären Pflanzenstoffen, schmeckt besser,
günstigere Lichtspeicherkapazität, mehr Vitamine, mehr Mineralstoffe,
höhere Trockenmassegehalte, bessere Haltbarkeit, weniger Nitrat,
geringere Pestizidrückstände, kaum Lebensmittelzusatzstoffe,
frei von Bestrahlung, weniger Schwermetalle
Bio-Getreide und Bio-Hülsenfrüchte:
Höherer Gehalt an essenziellen Aminosäuren, günstigere
Lichtspeicherkapazität, geringere Pestizid- und Schwermetallrückstände,
geringere Mykotoxinbelastung
Tierische Bio-Produkte:
Günstigere Fettsäurezusammensetzungen, günstigere Lichtspeicherkapazität,
höhere ernährungsphysiologische Qualität bei Eiern, höheres
Eigewicht, geringere Aflatoxinbelastung, gentechnikfrei
6.
Sekundäre Pflanzenstoffe
Spätestens seit dem Krebskongress in Wiesbaden 1995 ist erwiesen,
dass die sekundären Pflanzenstoffe, insbesondere die Bioflavonoide
von Gemüse und Obst in ihrem Zusammenwirken mit Balaststoffen und
Nährstoffen als Katalysator eine herausragende Rolle bei der Verhütung
von Krebs, aber auch anderen Stoffwechselerkrankungen spielen.
Bis zu 50 % weniger Krebserkrankungen sind bei richtiger Ernährung
(z.B. 5 mal Gemüse- und Obstgaben über den Tag verteilt) bei
einer amerik. Langzeitstudie zu beobachten gewesen.
Ebenso ist es eine wissenschaftliche Tatsache, dass die sekundären
Pflanzenstoffe in ökolog.angebauten Pflanzen und Obst weitaus zahlreicher
vorhanden sind
Immer neue Wirkungen der sekundären Pflanzenstoffe, in neuerer Zeit
insbesondere die Ginkensoide des Ginseng Panax Meyer, der erstmalig in
Bioqualität von der Erzeugergemeinsschaft Ginsenghof Gräfendorf
in Brandenburg erfolgreich angebaut wurde, und die Katechine von grünem
Bio-Tee ebenso wir dem Wirkstoffkomplex Aquazosta aus Seegras sind Gegenstand
auch neuerer klassischer, medizinischer Entdeckungen insbesondere
bei der Geisel Krebs. Bereits Vlcek entdeckte, dass fast alle sekundären
Pflanzenstoffe in der Darmflora auf die Produktion der DCA positiv einwirken.
Voraussetzung ist jedoch, dass diese Wirkung nicht durch Konservierungsstoffe
und andere synthetische Restmengen aufgehoben wird. Hier schließt
sich der Kreis.
7.
Beweise Ökohof Retzow (Mecklenburg)
R. S. Tomek und ein Team von Heilpraktikern, Ärzten, Psychologen
und Künstlern entwickelten in einem sozialökologischen Modell
1993 bis 2003 ein Analyse- und Therapiesystem, das Gesprächstherapie,
Bewegungstherapie und Physiotherapie mit individueller, ökologischer
Ernährungsumstellung, ihrer psychosomatischen Bedeutung (im Sinne
von Grossarth-Maticek) und bewußtem, kreativem Genuss vernetzt.
("Genieße Dich Gesund")
In den Jahren 2000 - 2003 wurden Aufzeichnungen gemacht über die
Ergebnisse.
Etwas 300 Personen blieben zwischen 3 Tagen und 3 Wochen auf der Farm
und
erfuhren eine komplette Analyse ihres Ernährungstypus, Beratung,
Schulung im eigenen ökolog. Gartenbetrieb und Umstellung ihres Speiseplanes
auf ökologische Ernährung. Die ausgewerteten Personen haben
ihre Beschwerden verloren und ihr Allgemeinbefinden verbessert nach typgerechter
Umstellung ihrer Ernährung und Verwendung von ökologischen Produkten,
durchschnittlich 50% des Speiseplanes, insbesondere die Grundnahrungsmittel,
aus ökologischem Anbau.
Zusammenfassung:
Aufgrund der vorliegenden Beweise ist ökologische Ernährung
ein unverzichtbarer
Baustein jeder seriösen Gesundheitspolitik und Therapie. Der Synergieeffekt
aus der erhöhten Produktion von "Killerzellen" und der
Verbesserung der Darmflora in Verbindung mit der psychosomatischen Wirkung
von "individuellem, ethischem Genuss" ermöglicht unter
dem geschützten und durch staatliche Kontrolle (EU- Norm 2092/91)
zertifizierbaren Begriff "ÖKOwellness" eine neue Qualität
für Therapie, Prävention, Wellnessdienste und Produkte.
Dazu der Ernährungsexperte R.S. Tomek, Mitglied des Vorstandes des
Deutschen Gesundheits-Parlamentes: "Es wäre eine sinnvolle und
wichtige Aufgabe der Krankenkassen und der ökologischen Verbände,
wie auch der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, einen neuen,
ökologischen Standard, den man ÖKOwellness nennen könnte,
aufzugreifen, zu fördern und ihre Kunden darüber zu beraten."
Die Zertifizierung kann über das Deutsche GesundheitsParlament e.
V. vermittelt werden. Tel 030-6541253 www. gesundheitparlament.net
ÖKOwellness Lizenz - und Zertifizierungsgrundlagen
1.
95 % der verwendeten Produkte aus ökolog. Anbau, gemäß
EU Norm 2092/91
(Entspricht dem BIO - Siegel der Bundesregierung)
2.
Fragebogen zur Ermittlung des individuellen Ernährungs- und Bewegungstypus
3.
Individuelle Ernährungs- und Bewegungsplanung und Rezepturen
4.
Beratung bei der Umsetzung und Coaching
Stefan R. Tomek
'Die
Medizin der Zukunft'
Seitdem der USA-Krieg in der
Golfregion einigermaßen zum Stillstand gekommen ist, werden innenpolitische
Themen wieder interessanter: 'Agenda 2010' soll auch die Gesundheit der
Bevölkerung retten - oder nur die Gewinne der großen Konzerne?
(s.a. Presseerklärung
unter 'Neues und Gutes')
Reformen oder Revolution
im Gesundheitswesen?
Was uns von der Regierung als 'Reformen' angepriesen wird, entpuppt sich
meist als Zugeständnis an eine der großen Lobbys. Haben jene
Kräfte recht, die schon lange nach einer tiefgreifenden Erneuerung
des Gesundheitssystems rufen?
Ist eine Erneuerung ohne Rücksicht auf gewinnorientierte Lobbys von
Kapital, Ärzte- und anderen Berufsverbänden not-wendig?
Wie kann ein Gesundheitssystem aussehen, daß sich wirklich in erster
Linie an der gesunden Entwicklung der Menschen orientiert? Gibt es auch
kleine Schritte in diese Richtung - wirkliche Reformen?
Dies und
'Gesprächstherapie und individuelle Ernährung' sind
die Themen der großen
Veranstaltung des GesundheitsParlaments am 20. und 21. Juni 03
in Berlin in Kooperation mit der Dr. Ingeborg Gebert-Heiß-Stiftung,
die in diesem Rahmen ihren Gesundheitspreis an Dr. med. Rüdiger
Dahlke verleihen wird. Weitere Redner sind: Dr. med. Ellis Huber,
Günther Heiß, Silvia Heyer, Theo Petzold, Stefan Tomek
u.a.m.
Näheres siehe unter 'Veranstaltungen'.
Protokoll
von der Vollversammlung des Gesundheitsparlamentes am 09. No-vember 2002
in Berlin
Tagesordnung
* Begrüßung und Vorstellung
* Festlegung der Tagesordnung
* Bericht der SprecherInnen des Gesundheitsparlamentes
* Berichte aus den Arbeitsgruppen
* Vereinsgründung "Gesundheitsparlament e.V."
- Verabschiedung der Satzung
- Wahlen
* Logo
* Resolutionsentwurf der Arbeitsgruppe "Umwelt und Gesundheit"
* Termin der nächsten Vollversammlung
Top: Begrüßung und Vorstellung
Silvia Heyer eröffnet die Vollversammlung und begrüßt
die Anwesenden. Zum Einstieg gibt sie einen kurzen Rückblick auf
das erste Jahr des Gesundheitsparlamentes seit seiner Gründungsversammlung
im November 2001. Zunächst merkt sie kritisch an, dass nur etwa die
Hälfte der GründungsteilnehmerInnen auf die Einladung zur diesjährigen
Vollversamm-lung reagiert habe. Vor diesem Hintergrund stelle sich natürlich
die Frage, was dies für die Zukunft des Gesundheitsparlamentes bedeutet.
Stehe die Vielzahl der Projekte in den ein-zelnen Initiativen, Verbänden
etc. einem gemeinsamen Arbeitsziel entgegen? Dabei sei in dem ersten Jahr
des Gesundheitsparlamentes doch schon eine ganze Menge erreicht wor-den:
* Der Sprecherrat und einzelne Arbeitsgruppen haben mehrfach getagt.
* Dann gab es das Werkstatttreffen im April in Bad Gandersheim, auf dem
zwei zusätzliche themenspezifische Gruppen gebildet worden seien:
Gesundheitsförder-Konferenz und Öffentlichkeitsarbeit.
* Beteiligung an der Attac-Sommerakademie im Juli in Marburg und
* Beteiligung an der Veranstaltung zum Thema "Gesundheitspass"
im Juni in Bielefeld.
Silvia Heyer führt weiter aus, aufgrund der geringen Resonanz auf
die Einladung zur 2. Voll-versammlung und den dadurch ausgelösten
unklaren Blick in die Zukunft des Gesundheit-sparlamentes habe der Arbeitsausschuss
die für das heutige Treffen vorgeschlagene Ta-gesordnung zurückgezogen.
Stattdessen werde vorgeschlagen, dass zunächst alle Anwe-senden die
Themen und Visionen benennen, die sie mit der Aufgabenstellung und Zielset-zung
des Gesundheitsparlamentes verbinden. Danach solle dann entschieden werden,
ob die Anwesenden eine Zukunft für das Gesundheitsparlament sehen
und die Tagesordnung für den Tag festgelegt werden. Die Anwesenden
erklären sich mit dieser Vorgehensweise einverstanden.
In ihren Äußerungen heben die Anwesenden die Bedeutung und
den Stellenwert des Ge-sundheitsparlamentes hervor. Sie sehen in ihm ein
geeignetes Forum, die vorherrschende Gesundheitspolitik und die vorherrschenden
Vorstellungen von Gesundheit und Krankheit kritisch zu begleiten und einen
Gegen- bzw. Alternativentwurf zur vorherrschenden Gesund-heitspolitik
zu entwerfen. Diese Funktion könne das Gesundheitsparlament aber
nur dann ausfüllen, wenn es ihm gelänge, eine angemessene Vernetzungsstruktur
für die in diesem Bereich engagierten Nichtregierungsorganisationen
(NGO´s) zu entwickeln.
Als wichtige zu bearbeitende Themen im Rahmen des Gesundheitsparlamentes
wurden ge-nannt:
* Umwelt und Gesundheit
* Prävention/ Gesundheitsförderung/ Agenda 21
* Stärkung der Patientenorientierung/ Patientenrechte insbesondere
auf der sozialräumli-chen/ bezirklichen Ebene
* Sozialrechtsfragen
* Förderung und Stärkung des Solidarisierungsgedankens
* Definition einer Ethik einer neuen Medizin.
Als ein wichtiges Element in der bisherigen Struktur des Gesundheitsparlamentes
haben sich die Arbeitsgruppen - zumindest für die, die sich in solch
einer Arbeitsgruppe engagiert ha-ben - erwiesen. Zu klären und auch
zu entwickeln sei aber noch, wie die Ergebnisse der Arbeitsgruppen in
ein konkretes Handeln des Gesamtparlamentes umgesetzt werden könne.
Dies führte dann weiter zu der Frage nach der angemessenen Organisationsform
und einem entsprechenden Management für das Gesundheitsparlament.
Darüber hinaus wurde mehrfach betont, dass das Weiterbestehen des
Gesundheitsparla-mentes nicht von der Anzahl der zur Vollersammlung erschienenen
Personen abhängig ge-macht werden können - so wie es in der
2. Einladung vom 27. Okt. 2002 formuliert worden sei - entscheidend für
die Zukunft des Gesundheitsparlamentes sei nämlich nicht die Zahl
der Aktiven, sondern vielmehr ihr persönliches Engagement.
Top: Festlegung der Tagesordnung
Vor dem zuvor aufgezeigten Hintergrund wurde dann die oben aufgeführte
Tagesordnung einstimmig festgelegt.
Top: Bericht der VorstandssprecherInnen des Gesundheitsparlamentes
In seinem Bericht weist Theo Petzold besonders auf drei Problembereiche
hin:
* Finanzen
* Förderverein
* Mitarbeit zwischen den Vollersammlungen.
Jedes Parlament und somit auch das Gesundheitsparlament lebt durch die
aktive Mitwirkung seiner Mitglieder. D.h. will das Gesundheitsparlament
seine Zielvorstellungen bzw. umset-zen, erfordert dies ein kontinuierliches
Engagement auch in der Zeit zwischen den Vollver-sammlungen, Verbindlichkeit
und die Einhaltung von Zusagen. Zur Unterstützung des erfor-derlichen
Engagement wird das Gesundheitsparlament entsprechende Ressourcen bereit-stellen,
sobald die dafür notwendigen finanziellen Mittel vorhanden sind.
Gegenwärtig verfü-ge das Gesundheitsparlament über keine
finanziellen Mittel. Ursprünglich sei angedacht ge-wesen, die Aktivitäten
des Gesundheitsparlamentes über Zuschüsse des "Förderverein
Ge-sundheitsparlament" zu finanzieren. Diese Vorgehensweise sei gewählt
worden, um das Ge-sundheitsparlament nicht in die "Zwänge"
irgendeiner Rechtsform zwängen zu müssen. Es habe sich aber
gezeigt, fortschrittliche Ideen sind das eine, gesetzliche Rahmenbedingungen
aber das andere. Mit anderen Worten: Die Gründung des Förderverein
scheiterte an dem Vereinsrecht, da das Satzungsziel des Fördervereins
"Finanzielle Förderung der Aktivitäten des Gesundheitsparlamentes"
nicht anerkannt wurde. Weil es aber ohne Finanzen nun mal nicht gehe und
die Vereinsform hierfür eine wichtige Struktur sei, werde nun vorgeschlagen,
das Gesundheitsparlament und den Förderverein zusammenzuführen
und im Rahmen des heutigen Treffens den Verein "Gesundheitsparlament
e.V." zu gründen.
Bevor in das formale Procedere der Vereinsgründung eingestiegen
wurde, wurde noch ein kurzer Bericht zu den Aktivitäten der Arbeitsgruppen
gegeben.
Top: Berichte aus den Arbeitsgruppen
Während der Auftaktveranstaltung des Gesundheitsparlamentes im November
2001 waren vier Arbeitsgruppen gebildet worden. Der Umfang der Aktivitäten
in den einzelnen Arbeits-gruppen war äußerst unterschiedlich.
Die Arbeitgruppe "Umwelt und Gesundheit" kann von allen vieren
als die aktivste angesehen werden. Sie hat themenzentriert gearbeitet
und sich in jeder Sitzung mit einem Umweltgift auseinander gesetzt (wie
Amalgam, Elektrosmog, Rauchen etc.). Zum Thema Amalgam bspw. hat die Arbeitsgruppe
eine Resolution erstellt. In einem Gesamtforderungskatalog seien entsprechende
Ziele benannt worden, wobei jedoch das "Was" und nicht das "Wie"
im Vordergrund gestanden hätte. Eine wichtige Frage für die
Zukunft sei daher: "Wie können wir die Forderungen politisch
umsetzen?".
Bedauert wurde die zu geringe Mitarbeit von Aktiven in der Arbeitsgruppe.
Vor dem Hinter-grund, dass die thematische Arbeit auf einem hohen wissenschaftlichen
Niveau angesiedelt sein müsse, um überhaupt wahrgenommen und
als Ansprechpartner anerkannt zu werden, sei jedoch eine breite personelle
Unterstützung notwendig. Wünschenswert wäre es, wenn sich
zu den einzelnen Fragen jeweils Betroffene und Professionelle miteinander
vernetzen würden. Nur so sei es möglich, Einfluss zu nehmen
und die Forderung nach einem neuen Gesundheitssystem umzusetzen, in dem
Prävention (da 70% der Erkrankungen Folge von Umweltgiften und Vitalstoffen
seien) und Aufklärung eindeutig Vorrang haben.
Top: Vereinsgründung "Gesundheitsparlament e.V."
Zur Gründung des Vereins "Gesundheitsparlamentes e.V."
waren 23 Personen anwesend. Sie wählten einstimmig Herrn Peter Peuker
zum Versammlungs- und Wahlleiter, Herrn To-mek und Herrn Schütt zu
Wahlhelfern und Herrn Kötter zum Protokollanten.
Verabschiedung der Satzung
Zu Beginn wird noch einmal das Für und Wider der Vereinsgründung
diskutiert. Einzelne geben zu bedenken, ob es nicht zu früh sei,
schon jetzt einen Verein zu gründen, da die "Bewegung von unten"
noch nicht genügend ausgeprägt sei. Dem wird entgegengehalten,
dass gerade solch ein Prozess, die Stärkung der "Bewegung von
unten", durch die Vereins-gründung gefördert werde. Zudem
ergebe sich die Möglichkeit, Nichtregierungsorganisatio-nen eine
Plattform zu geben, um gemeinsam alternative Ansätze zur Gesundheits-
und So-zialpolitik zu entwerfen und in der (fach)politischen Öffentlichkeit
vertreten zu können. Für die hierfür erforderlichen Strukturen
sei ein Verein die angemessene Organisationsform.
Nach dieser Diskussion wird der vorliegende Satzungsentwurf einstimmig
angenommen.
Wahlen
Nach der einstimmig verabschiedeten Satzung sind folgende Positionen
zu besetzen:
* 1. VorstandssprecherIn
* 2. SprecherIn
* SchatzmeisterIn
* SchriftführerIn
* KoordinatorIn
Zu Beginn der Wahlen wird festgelegt, dass die einzelnen Wahlgänge
in geheimer Wahl durchgeführt werden und dass gewählt ist, wer
mehr als die Hälfte der Stimmen der anwe-senden Gründungsmitglieder
- also mindestens 12 Stimmen - erhält.
Wahl der/ des 1. VorstandssprecherIn
Es kandidieren erhaltene Stimmen
Theo Petzold 18
R. Stefan Tomek 5
Theo Petzold nimmt die Wahl an. Damit ist Theo Petzold zum 1. Vorstandssprecher
ge-wählt.
Wahl der/ des 2. SprecherIn
Es kandidieren erhaltene Stimmen
Silvia Heyer 11
R. Stefan Tomek 9
Hans Jürgen Schütt 3
Da keine der KandidatInnen die zur Wahl erforderliche Stimmenzahl erhielt,
ist ein zweiter Wahlgang erforderlich.
2. Wahlgang:
Es kandidieren erhaltene Stimmen
Silvia Heyer 21
Silvia Heyer nimmt die Wahl an und ist damit zur 2. Sprecherin gewählt.
Wahl der/ des SchatzmeisterIn
Es kandidieren erhaltene Stimmen
R. Stefan Tomek 22
Auch Herr Tomek nimmt die Wahl an und ist somit zum Schatzmeister gewählt.
Wahl der/ des SchriftführerIn
Es kandidieren erhaltene Stimmen
Regina Richter 23
Regina Richter nimmt ebenfalls die Wahl an und ist damit zur Schriftführerin
gewählt.
Wahl der/ des KoordinatorIn
Es kandidieren erhaltene Stimmen
Hans Jürgen Schütt 23
Hans Jürgen Schütt nimmt die Wahl an und somit zum Koordinator
gewählt.
Nach Abschluss der Wahlgänge stellt der Wahlleiter fest, dass die
Wahl ordnungsgemäß durchgeführt worden ist. Auf Rückfrage
des Wahlleiters gibt es von Seiten der anwesenden Gründungsmitglieder
keine Einwände.
Top: Logo
Drei Logos stehen zur Auswahl (vorgestellt im Rundbrief Nr. 2). Vor der
Abstimmung wird zunächst jede/ jeder gebeten, kurz zu schildern,
wie die einzelnen Entwürfe auf sie/ ihn wir-ken. Stichwortartig zusammengefasst
ergeben sich folgende Eindrücke:
Logo 1: zeigt Vernetzung auf, nicht Vereinzelung; gemeinsames Handeln;
Solidarität
Logo 2: Der gesunde, lebensfrohe Mensch kommt hier stärker heraus;
der Mensch seht
im Zentrum; drückt die Ziele des Gesundheitsparlamentes eher aus
Logo 3: Figur ist dynamisch und steht nicht in der Mitte; erinnert an
die französische
Revolution; steht für Licht, Freude; wirft keine Schatten
Die Mehrheit der Anwesenden entscheidet sich für Logo 1. (Logo 2
erhält vier Stimmen und Logo 3 zwei Stimmen.)
Top: Resolutionsentwurf der Arbeitsgruppe Umwelt und Gesundheit
Vor dem Hintergrund, dass auf EU-Ebene Vitalpräparate (sog. Supplemente)
weiterhin ver-boten werden, hat die Arbeitsgruppe Umwelt und Gesundheit
eine Resolution verfasst, in der die eigenverantwortliche freie Einnahme
von Vitalpräparaten und die Rücknahme des EU-Verbotes gefordert
wird. In der Diskussion um den Resolutionsentwurf zeigen sich unter-schiedliche
Positionen zum Umgang mit Vitalpräparaten. Aufgrund dieser unterschiedlichen
Positionen ist eine Verabschiedung nicht möglich. Es wird vereinbart,
dass der Vorstand die Resolution abschließend berät und dabei
die vorgetragenen unterschiedlichen Aspekte be-rücksichtigt. Des
weiteren wurde vorgeschlagen, statt des Begriffes "Resolution"
den Begriff "Erklärung" zu verwenden. Auf jedem Fall sollte
eine öffentliche Stellungnahme zu dem Thema herausgegeben werden.
Abschließend entscheiden die Anwesenden mit großer Mehrheit
den Freiburger Appell zum Problembereich Strahlenbelastung durch Mobilfunk
zu unterstützen und zu unterschreiben.
Top: Nächstes Treffen
Als nächsten Termin der Vollversammlung wird der 22. Februar 2003
in Berlin festgelegt. Herr Schütte regelt den genauen Tagungsort.
Köln, den 02. Dez. 2002
Protokoll: Hubert Kötter (DGVT e.V.)
Protokoll der Gründungsversammlung
des Gesundheitsparlaments am 10. November 2001 im Rathaus Berlin-Schöneberg
Gründungsmitglieder: bitte
ergänzen nach Eintragungen in Anwesenheitsliste
Versammlungsleitung: Silvia Heyer, Theo Petzold, Manfred Grönig
1. Beginn 10.00 Uhr Eintragung
in die Anwesenheitsliste
2. Begrüßung der
Anwesenden durch Silvia Heyer
Das GP ist angetreten, um den bestehenden Strukturen des Gesundheitssystems,
die nicht mehr geeignet sind, die komplexen Probleme einer globalisierten
Welt mit ihren vielfältigen Ungerechtigkeiten und Mangelerscheinungen,
entgegenzutreten und in einem Netzwerk von Nichtregierungsorganisationen
(NRO) eine gesundheitsfördernde Entwicklung zu unterstützen,
um alltägliches Wohlbefinden zu stärken.
In Vorbereitung der Gründungsversammlung
des GP fanden seit dem "Gesundheitstag 2000" 9 Treffen des Arbeitsausschusses
statt und 2 Werkstatttreffen, um die NRO`s einzubeziehen.
3. Die Tagesordnung wurde geändert:
Tagesordnungspunkt 11 "Kurzreferat zur Friedensarbeit" wird
gestrichen, um die Bildung von Arbeitsbereichen in den Mittelpunkt zu
stellen. Vorschlag des AA: Diskussion im Internet zu diesem Thema zu führen.
Die Verabschiedung einer Resolution wird damit zurückgenommen.
4. Vortrag zur politischen
Bedeutung des GP von Theo Petzold (siehe Anhang)
5. Verabschiedung einer Charta
des GP
Inhaltliche Diskussion mit Änderungs- und Ergänzungsanträgen:
Es wurden Änderungs-Anträge und Gegenanträge gestellt über
die durch anschließende Abstimmung durch Handzeichen entschieden
wurde.
Zur Präambel
Antrag 1:
Streichung "...von der WHO angestrebten Bewusstseinsbildung",
da bei WHO das Einsetzen für Minimierung der Schadstoffe und für
gesunde Ernährung etc. vermisst wird.
Gegenantrag:
"WHO - Organisation, die Fehler macht, von der aber auch fortschrittliche
Impulse kommen."
Abstimmung: für den Antrag 11 Stimmen, dagegen 24 Stimmen, 1 Stimmenthaltung
Antrag abgelehnt, Wortlaut der Präambel bleibt erhalten.
Punkt 1 der Charta
Antrag 2:
Im zweiten Satz bei Aufzählung nach "...des Geschlechts"
einfügen "...des Alters"
Kein Gegenantrag
Abstimmung: keine Gegenstimmen, 2 Enthaltungen
Antrag angenommen. Der Satz lautet "... ohne Ansehen der Nationalität,
der Rasse, der Religion, des Geschlechts, des Alters, der sexuellen Neigung,
der sozialen Stellung oder der politischen Überzeugung."
Punkt 2 der Charta
Antrag 3:
Streichung des Wortes "spirituelle" im letzten Satz.
Gegenantrag:
" Interessen und Belange aller Bürger sollen im GP Berücksichtigung
finden, keine Ausgrenzungen".
Abstimmung: für den Antrag 5 Stimmen, dagegen 23 Stimmen, 8 Enthaltungen.
Antrag abgelehnt, Wortlaut bleibt erhalten.
Punkt 3 der Charta
Antrag 4:
Im 5. Satz "gesunde Nahrung" ersetzen durch "gesundheitsfördernde
Nahrung".
Kein Gegenantrag
Abstimmung: für den Antrag 28 Stimmen, keine Gegenstimme, 7 Enthaltungen.
Antrag angenommen. Der Satz lautet "Gesundheitsdienliche Ressourcen,
wie gesundheitsfördernde Nahrung, soziale Anerkennung..."
Antrag 5:
Im gleichen Satz nach "gesundheitsförderliche Nahrung"
einfügen "gesundheitsfördernder Lebensraum".
Kein Gegenantrag.
Abstimmung: für den Antrag 27 Stimmen, dagegen 2 Stimmen, 6 Enthaltungen.
Antrag angenommen. Der Satz lautet "Gesundheitsdienliche Ressourcen,
wie gesundheitsförderliche Nahrung und Lebensräume, soziale
Anerkennung..."
Antrag 6:
Formulierung im letzten Satz "...Regelversicherung, die individuelle
Wahlmöglichkeiten absichert." ändern in neu "... Regelversicherung,
die den ungehinderten Zugang zu den notwendigen Leistungen des Gesundheitswesens
absichert.".
Gegenantrag: Formulierung beibehalten, da inhaltlich eindeutig und umfassend.
Abstimmung: für den Antrag 4 Stimmen, dagegen 22 Stimmen, 4 Enthaltungen.
Antrag abgelehnt, Wortlaut bleibt erhalten.
Antrag 7:
In Punkt 3 der Charta sollten neu auftretende Krankheiten wie Umwelterkrankungen,
Elektrosmog etc. Berücksichtigung finden. Als Schlußsatz einfügen
"Krankheit wird definiert unabhängig von schulmedizinisch anerkannten
Krankheiten nach der Symptomatik und dem Kontext ihrer Entstehung (z.B.
Umwelterkrankungen)."
Kein Gegenantrag.
Abstimmung: für den Antrag 25 Stimmen, dagegen 1 Stimme, 8 Enthaltungen.
Antrag angenommen, Schlußsatz wird eingefügt.
Punkt 4 der Charta
Antrag 8:
Formulierung des letzten Satzes "sowie entscheidendes Mitspracherecht
in Diagnose und Therapie" ersetzen durch den Satz: "PatientInnen
erhalten von den BehandlerInnen Therapievorschläge unter Benennung
von Erfolgschancen, Risiken und Alternativen und haben das Entscheidungsrecht
über die weitere Diagnostik und Behandlung." Entscheidungsrecht
der PatientInnen soll klar zum Ausdruck kommen.
Kein Gegenantrag
Abstimmung: für den Antrag 36 Stimmen, dagegen 2 Stimmen, keine Enthaltungen.
Antrag angenommen, Satz wird eingefügt.
Antrag 9:
Ergänzung um den Satz "Dazu gehören auch unabdingbar die
Mitbestimmung von PatientenvertreterInnen in Entscheidungsgremien des
Gesundheitswesens."
Kein Gegenantrag.
Abstimmung: für den Antrag 39 Stimmen, keine Gegenstimmen, 1 Enthaltung.
Antrag angenommen, Satz wird eingefügt.
Antrag 10:
Ergänzung Punkt 4 um die Sätze "Verstöße gegen
diesbezügliche Menschen- und Grundrechte mahnt das GP an. Es wirkt
darauf hin, dass Parlamentarier, die gemäß Art. 1 GG die Würde
der Menschen nicht ausreichend schützen, ihren Immunitätsschutz
verlieren und auch vor internationalen Gerichten angeklagt werden."
Gegenantrag: Nur den ersten
Satz der beantragten Ergänzung übernehmen, den zweiten Satz
nicht.
Abstimmung: für den Antrag 5 Stimmen, für den Gegenantrag 23
Stimmen, 2 Enthaltungen.
Gegenantrag angenommen. Der erste Satz des Antrages wird eingefügt.
Damit lautet der Schluß
des Punktes 4 der Charta: "...Informations- und Therapieangebote.
PatientInnen erhalten von den BehandlerInnen Therapievorschläge unter
Benennung von Erfolgschancen, Risiken sowie Alternativen und haben ein
Entscheidungsrecht bei Diagnostik und Behandlung. Dazu gehört unabdingbar
auch das Mitbestimmungsrecht von PatientenvertreterInnen in Entscheidungsgremien
des Gesundheitswesens. Verstöße gegen diesbezügliche Menschenrechte,
die im Grundgesetz verankert sind, mahnt das Gesundheitsparlament an.
Abstimmung zur Charta mit allen
Änderungen
Die Charta ist kein fertiges Werk, sondern als eine im Prozeß befindliche
Ausarbeitung zu verstehen. Die Diskussion kann und muß in den Arbeitsgruppen
weiter geführt werden.
Antrag 11:
Die Formulierung "Charta im Prozeß" soll in der Charta
fest geschrieben werden.
Gegenantrag:
Verständigung, Verständnis und Vertrauensvorschuß sind
voraus zu setzen und selbstverständlich.
Abstimmung: für den Antrag 1 Stimme, dagegen 26 Stimmen, 7 Enthaltungen.
Antrag abgelehnt, Einarbeitung in Text "Charta im Prozeß"
erfolgt nicht.
Abstimmung zur Charta mit allen
Änderungen:
Für Annahme der Charta 33 Stimmen, keine Gegenstimme, 4 Enthaltungen.
6. Verabschiedung einer vorläufigen
Geschäftsordnung
§1
Antrag 12:
Die Formulierung "nichtregierungsgebundene Organisation" erweitern
um "auf Gesundheit und Gemeinwohl orientierte"
Kein Gegenantrag
Abstimmung: einstimmig angenommen
Der Satz lautet "Pro gesundheits- und gemeinwohlorientierte nichtregierungsgebundene
Organisation (NRO) kann eine Person delegiert werden."
§2
Antrag 13:
Zur Präzisierung die Formulierung "im Jahr" durch "im
Kalenderjahr" ersetzen.
Kein Gegenantrag
Abstimmung: einstimmig angenommen.
Der Satz lautet "Die Versammlungen des GP finden mindestens einmal
im Kalenderjahr statt."
§4
Wahl der SprecherInnen des GP.
Antrag 14:
"Alle Mitglieder des Arbeitsausschusses, die SprecherInnen des GP
und die SprecherInnen der Arbeitsbereiche, werden vom Parlament gewählt."
Gegenantrag:
" Nur die SprecherInnen des GP und die delegierten Beisitzer des
Vorstands des Fördervereines für den Arbeitsausschuss werden
vom Parlament gewählt. Die zum Arbeitsausschuss gehörigen SprecherInnen
der Arbeitsbereiche (je 1 SprecherIn) werden innerhalb der Arbeitsbereiche
bestimmt."
Abstimmung: für Antrag14 votieren 12 Delegierte, für den Gegenantrag
17 Stimmen, keine Enthaltungen.
§4 lautet somit: "Das GP wählt seine SprecherInnen und
zwei BeisitzerInnen für den Vorstand des Fördervereins Gesundheitsparlament
e.V. Die SprecherInnen des GP und der Vorstand des Fördervereins
bilden zusammen mit einer SprecherIn aus jedem Arbeitsbereich, die von
diesen gewählt werden, den ständigen Arbeitsausschuss des GP."
Antrag 15:
Eine stärkere Kontrolle der SprecherInnen in Bezug auf Abstimmung
der öffentlichen Äußerungen festschreiben.
Gegenantrag: Keine Festschreibung der Kontrolle, den SprecherInnen wird
Vertrauens-vorschuß gegeben.
Abstimmung: für den Antrag 12 Stimmen, für den Gegenantrag 15
Stimmen, 4 Enthaltungen.
Es erfolgt diesbezüglich keine Ergänzung der Geschäftsordnung.
Abstimmung zur Geschäftsordnung mit den entsprechenden Änderungen:
Für Annahme der Geschäftsordnung 26 Stimmen, Keine Gegenstimmen,
3 Enthaltungen.
7. Wahl der SprecherInnen des
GP
Wahlkomission mit Zustimmung der Versammelten: Manfred Grönig, Brigitte
Henke, Antje Bultmann
Aufgaben der SprecherInnen:
Koordination innerhalb des GP, Vernetzung der Arbeitsbereiche, Sprecher
nach außen für Öffentlichkeit.
Vorschläge des bisherigen
Ausschusses: Theo Petzold und Silvia Heyer
weitere Vorschläge für die Kandidatur:
Ellis Huber (lehnt die Kandidatur ab)
Regina Novak (nimmt Kandidatur als Sprecherin nicht an, ist zur Mitarbeit
im Arbeitsausschuss bereit)
Gisela Bellmann
Auf Antrag wurde eine geheime
Wahl durchgeführt. JedeR Delegierte hat zwei Stimmen.
Wahlergebnis nach Auszählung der Stimmen:
Theo Petzold 28 Stimmen
Silvia Heyer 25 Stimmen
Gisela Bellmann 4 Stimmen
8. Wahl des Vorstandes des
Fördervereins des GP
Vorschläge für die Kandidatur:
Daja Mullins
Ellis Huber
Gisela Bellmann
R. Stefan Tomek (nicht anwesend, Bereitschaft für Kandidatur liegt
vor)
Geheime Wahl, JedeR Delegierte
hat zwei Stimmen.
Wahlergebnis nach Auszählung der Stimmen:
Ellis Huber 23 Stimmen
Daya Mullins 14 Stimmen
R. Stefan Tomek 11 Stimmen
Gisela Bellmann 5 Stimmen
9. Bildung der Arbeitsbereiche
Folgende 6 Arbeitsgruppen wurden bestätigt:
1 Integrative Medizin - Leitung: Theo Petzold
2. Von der Krankenkasse zur Bürgerversicherung - Leitung: Manfred
Grönig
3. Stärkung der Selbsthilfe - Leitung: Brigitte Henke
4. PatientInnenrechte - Leitung: Silvia Heyer
5. Umwelt und Gesundheit - Leitung: Dr. Susanne Ott
6. Ökologische Ernährung und Gesundheit - Leitung: R. Stefan
Tomek (nicht anwesend)
Von Brigitte Henke wurde berichtet,
daß die Mitglieder dieses Arbeitsbereiches sich zu unterschiedlichen
anderen Arbeitsbereichen gesellen wollten, daß also dieser Bereich
aufgelöst wurde. Ähnlich wurde von Herrn Nauschütz der
AG "Ökologische Ernährung und Umwelt" geäußert,
daß er diese AG gut in dem Arbeitsbereich "Umwelt und Gesundheit"
aufgehoben wüßte. So blieben noch 4 Arbeitsbereiche übrig.
Der Vorschlag, eine 7. Arbeitsgruppe
"Psychische Gesundheit" zu bilden, soll in den Arbeitsgruppen
und im Internet diskutiert werden.
Weiter wurden Arbeitsbereiche zu "Friedliche und kreative Kommunikation"
und "Parteienpolitische Aktivitäten" vorgeschlagen. Beide
Themen sollen ebenfalls im Internet zur Diskussion gestellt werden.
Mindestens 7 Mitglieder unterschiedlicher
NRO`s müssen an der Mitarbeit in einer Arbeitsgruppe interessiert
sein, um einen Arbeitsbereich bilden zu können. Nur dann wird aus
der Arbeitsgruppe ein Arbeitsbereich, der vom Parlament akzeptiert wird
und eineN SprecherIn mit Vertretung bestimmen kann als Mitglied für
den ständigen Arbeitsausschuss. Arbeitsbereiche können sich
untergliedern und Arbeitsgruppen zu Unterthemen bilden.
10. Zusammenfassung der Gründungsversammlung des GP
Das neue GP ist gegründet. Der alte Arbeitsausschuss tritt zurück.
Der neue Arbeitsausschuss des Gesundheitsparlamentes setzt sich zusammen
aus den beiden SprecherInnen des GP Theo Petzold und Silvia Heyer, den
Mitgliedern des Vorstandes des Fördervereins Ellis Huber und Daya
Mullins. Für den Arbeitsbereich "Umwelt und Gesundheit"
wurden Regina Nowack und als Vertreterin Kathrin Otte gewählt. Die
SprecherInnen der anderen Arbeitsbereiche für den Arbeitsausschuss
werden noch von den Arbeitsbereichen bestimmt.
Vorschläge der Gründungsversammlung:
1. Das 2. Wochenende im November soll ein regelmäßiger Termin
für die Jahresversammlung des GP sein.
2. Die nächste Versammlung des GP sollte bereits in 6 Monaten stattfinden,
nicht jährlich, da Verständigung gefragt ist - evtl. als Werkstatttreffen
im Mai 2002.
3. Für die nächste Versammlung des GP sollten zwei Tage (Wochenende)
angesetzt werden, um mehr Zeit für Diskussionen und zum Kennenlernen
zu schaffen.
4. Ein Gremium sollte gebildet werden, das die Ergebnisse der Arbeitsbereiche
zusammen faßt, Ideen entwickelt, wie diese an die Politik heran
getragen werden können und Verbindungen herstellt. Das ist erstmal
noch die Aufgabe der SprecherInnen.
5. Ein "Schlichtungsgremium" des GP sollte gebildet werden,
dass die Streitigkeiten zwischen NGO´s und Selbsthilfegruppen regelt
gez. Regina Richter
Green-Health, Verein der Pharma- und Chemiegeschädigten e. V. Berlin
Welt-Ethik-Forum
Theo Petzold und Silvia Heyer GP-SprecherInnen
Gesundheitsparlament
in Gründung
Berlin/Göttingen/Heckenbeck
18.10.01
Presseerklärung
Gründungsversammlung
des Gesundheitsparlaments
Am 10. November werden unabhängige Strukturen besiegelt
Berlin/Göttingen. Das
Gesundheitsparlament (GP) ist ein Parlament zur Selbstbestimmung im Gesundheitswesen
- heraus aus der Fremdbestimmung durch ökonomische Interessen. Es
wächst durch die Vernetzung unterschiedlicher Nicht-Regierungsgebundener
Organisationen (NROs) im Gesundheitsbereich im weitesten Sinne.
"Das Ziel des GP ist: selbstbestimmte gesunde Entwicklung - in einer
gesunden Umwelt", so beginnt der 1. Absatz der "Berliner Charta
für Gesundheit", die auch am 10. November in Berlin im Rathaus
Schöneberg verabschiedet werden soll.
Weiter stehen auf der Tagesordnung eine Geschäftsordnung und Wahlen
verschiedener Spreche-rInnen. Für den Nachmittag sind bislang drei
Arbeitsgruppen vorgeschlagen zu den Themen:
a. Äußerer und innerer Frieden - was bedeuten Rache und Genugtuung?
b. Umwelt und Gesundheit (Amalgamverbot, humanverträgliche Elektrotechnik)
c. Eine neue Partei für eine nachhaltig gesunde Politik gründen?
Alle NROs, die für gesundheitsrelevante Themen engagiert sind, sind
herzlich eingeladen. Mehr Informationen und Anmeldung im Internet unter
www.gesundheitsparlament.de oder bei der Geschäftsstelle: Gesundheitsparlament
c/o Gesundheitszentrum z. Hdn. Manfred Grönig, Alba-nikirchhof 4-5,
37073 Göttingen, e-Mail: gruendung@gesundheitsparlament.de.
Verantwortlich: Manfred Grönig
(Göttingen)
Theodor D. Petzold (Bad Gandersheim/ OT Heckenbeck)
Berlin/Göttingen/Heckenbeck 30.7.01
Presseerklärung
Gründungsversammlung
des Deutschen Gesundheitsparlaments
Am 10. November werden unabhängige Strukturen besiegelt
Berlin. Das
Gesundheitsparlament (GP) ist ein Parlament zur Selbstbestimmung im Gesund-heitswesen
- heraus aus der Fremdbestimmung durch ökonomische Interessen. Es
wächst durch die Vernetzung unterschiedlicher Nicht-Regierungsgebundener
Organisationen (NGOs) im Ge-sundheitsbereich im weitesten Sinne. Im Rahmen
eines Werkstatt-Treffens am 16. Juni in Berlin wurde ein entscheidender
Durchbruch geschafft: Der Termin für die abschließende Gründungs-versammlung
wurde auf den 10. November 2001 im Rathaus Schönberg festgelegt.
Die Struktur, Organisation, Charta (Grundsatzerklärung) und Handlungsfelder
des Parlaments wurden mit konkreten Ergebnissen beraten und ein Förderverein
"Gesundheitsparlament e.V." gegründet.
Das Parlament soll einmal im Jahr im Plenum tagen und jeweils 2 SprecherInnen/Beauftragte
für die verschiedenen Arbeitsfelder wählen. Geplant sind - neben
der Verabschiedung der Charta und Regeln für das Gesundheitsparlament
- Aktionsprogramme zu verschiedenen grundlegenden und aktuellen gesundheitspolitischen
Themen. Dabei werden selbstbestimmte Gruppen, Patien-teninitiativen und
Projekte sich gemeinsam mit etablierten' Sozial- und Berufsverbänden
um sinn- und wirkungsvolle Kooperation bemühen.
Die Geschäftsstellenfunktion für das Gesundheitsparlament übernimmt
zunächst das Gesund-heitszentrum und der Paritätische Wohlfahrtsverband
in Göttingen: Gesundheitsparlament c/o Gesundheitszentrum z. Hdn.
Manfred Grönig, Albanikirchhof 4-5, 37073 Göttingen, e-Mail:
gruendung@gesundheitsparlament.de.
Der gemeinnützige Förderverein Gesundheitsparlament e.V.'
hat seinen Sitz in Berlin. Zweck des Vereins ist, eine unabhängige
Finanzierung der gesundheitsförderlichen Aktivitäten des Ge-sundheitsparlaments
durch Beiträge, Spenden und Zuschüsse sicherzustellen (InteressentInnen
melden sich bitte bei der o.g. Geschäftsstelle des GP). Gründungsvorsitzende
sind Manfred Grö-nig (Gesundheitszentrum und PARITÄTISCHER Göttingen)
und Brigitte Henke (Deutsche Ge-sellschaft für Alternative Medizin
DGAM, Koop. BV-AH Berlin). Unter den Mitbegründern ist auch Dr. Ellis
Huber (vormals Ärztekammer-Präsident Berlin), der das Gesundheitsparlament
vor einem Jahr auf dem Gesundheitstag 2000 in Berlin ins Leben rief. Weitere
Informationen sind auch im Internet www.gesundheitsparlament.de zu finden.
Verantwortlich:
Manfred Grönig (Göttingen)
Theodor Petzold (Bad Gandersheim/ OT Heckenbeck)
PROTOKOLLE
GESUNDHEITSPARLAMENT IN GRÜNDUNG am 02.12.2000 in Berlin
Werkstatttreffen zur Vorbereitung einer zweiten Versammlung des GP i.Gr.)
von 14.15 bis 18.05 Uhr - Pause von 16-16.30 Uhr
Anwesende: s. Anhang 2
TAGESORDNUNG
1. Begrüßung, Vorstellung und Organisatorisches
2. Einführung
3. Bericht des Arbeitsausschusses (AA) GESUNDHEITSPARLAMENT in Gr.
4. Geschäftsordnung
5. Selbstverständnis, Ziel und Zweck des GESUNDHEITSPARLAMENTS (GP)
6. Termine und Organisation
7. Besetzung des AA
8. Verschiedenes
9. Schlußwort
TOP 1: Begrüßung, Vorstellung und Organisatorisches
Die TeilnehmerInnen werden von Petra PASCHEK begrüßt.
Alle Anwesenden stellen sich vor und benennen ihre Motivation an diesem Treffen.
Als Sitzungsleitung des Werkstatttreffens werden Petra PASCHEK und Manfred GRÖNIG von den Versammelten bestätigt.
Mit der Protokollführung werden Silvia HEYER und Bettina MICHALSKI betraut.
Die vorgeschlagene Tagesordnung wird mit der Ergänzung des Themas Ehrenamt unter dem TOP Verschiedenes bestätigt.
TOP 2: Einführung
Referentin: Daya MULLINS
Daya MULLINS wirbt bei den Versammelten dafür, zur Verwirklichung ihrer in der Vorstellungsrunde geäußerten Hoffnungen und Wünsche selbst beizutragen. Die Wünsche der Versammelten sei der Boden für das Gedeihen und die Entwicklung der gemeinsamen Idee GESUNDHEITSPARLAMENT, sowie Grundlage für das gemeinsame Handeln. Sie plädiert für Toleranz, unsere Unterschiedlich-keit auszuhalten. Dies sei die zwingende Bedingung, um diese Bewegung der globalen Entwicklung der Unternehmen und den Kapitalbedürfnissen entgegensetzen zu können.
Was kann das GESUNDHEITSPARLAMENT sein?
Verständigung und ein Sprachrohr für die breiten gesundheitlichen Bedürfnisse der BürgerInnen
Kommunizierendes Gremium vieler NGOs
Nachhaltige Neuentwicklung der Grundwerte für gesundheitsförderndes Handeln von der Basis aus
Neues legislatives Instrument gegen korruptionsanfällige Parteieninteressen
Parlament in Bewegung, das sich verbunden fühlt über gemeinsame Inhalte, nicht über die Struktur.
Das Werkstatttreffen ist ein zweiter Anlaufversuch. Ob das GP sich zukunftsfähig erweist, hängt auch davon ab, wieviele NGOs sich in der Charta mit ihren eigenen Zielen repräsentiert fühlen. Viele der inhaltlichen Fragen müssen erst noch geklärt werden. (Kurzform des Referats im Anhang 2.)
TOP 3: Bericht des Arbeitsausschusses (AA)
Berichterstatterin: Petra PASCHEK
Das erste Juni-Treffen in Kassel galt der Verständigung über die Ziele des GPs. Es wurden zwei Unterarbeitsgruppen gebildet:
1. Erarbeitung des Entwurfs einer Charta für Gesundheit
2. Geschäftsordnungsentwurf
Das zweite Treffen in Berlin hatte folgende Inhalte: Homepage erstellen, Chartaentwurf diskutieren,
Vorbereitung der Geschäftsordung sowie das Dezember-Treffen vorbereiten.
Beim dritten Treffen in Göttingen wurden Leitsätze erarbeitet.
Das vierte Treffen in Berlin diente der endgültigen Vorbereitung des Werkstatttreffens.
Petra PASCHEK berichtete über den angenehmen und akzeptierenden Arbeitsstil in dem AA. Sie er-wähnte aber auch, daß mehrere TeilnehmerInnen aus permanentem Zeitmangel oder auch unbegründet entweder nie oder nicht mehr teilnahmen.
Für die Unterstützung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit bzw. Internet wird ausdrücklich Dank an Herrn Christian SCHMITZ und Frau Christl BURKHART für die wertvolle Unterstützung ausgesprochen.
Antrag zum Verfahren: Bildung von Arbeitsgruppen. Der Vorschlag sofort AGs zu bilden, um sie im Rahmen dieses Treffens schon zu bestimmten Themen arbeiten zu lassen, wird nach einer Debatte entschieden: AGs werden nach dem Treffen gebildet und sind für Interessierte offen.
TOP 4: Geschäftsordnung
Berichterstatter: Manfred GRÖNIG
Die vorgelegte Geschäftsordnung wird debattiert; vorgeschlagene Änderungswünsche werden mit einem Meinungsbild versehen. Die letzte Entscheidung bleibt der Konstituierenden Sitzung des GP vorbehalten.
Anfrage:
Sollten neben Delegierten der NGOs (Nichtstaatlicher Institutionen) auch Einzelne als Delegierte zugelassen werden?
Nach Diskussion entsteht ein Antrag:
Einzelne sollen sich als Gruppe zusammen finden und einen Delegierten bestimmen.
Sie haben Rede-, nicht aber Stimmrecht.
Dieser Antrag wurde mit großer Mehrheit bei wenigen Enthaltungen angenommen.
Es soll klar gestellt werden, daß sich das GP gegen kommerzielle Interessen abgrenzt.
Es wird angeregt, vereinsrechtlich kompetente AnsprechpartnerInnen zur weiteren Präzi-
sion der GO einzubeziehen.
TOP 5: Selbstverständnis, Ziel und Zweck des GESUNDHEITSPARLAMENTS
Berichterstatter: Theo PETZOLD
Theo PETZOLD stellt die Vorlage vor und nimmt dabei zwei Änderungen vor:
Unter Punkt 1 soll der 2. Satz heißen: Dies ist ein Grundrecht jedes Menschen. Der Rest wird gestrichen.
Unter Punkt 2 soll es heißen: Grundlage ist ein ganzheitliches Menschenbild, .... (Änderung liegt bei Theo)
Vorschlag von Wolfgang VOGT:
Gesundheit von Anfang an, d.h. von Geburt an, ist eine Zielsetzung des GPs. Hierfür wird die Kompetenz der Noch-Nicht-Etern gestärkt, um eine Gesundheitserziehung während der Schwangerschaft und nach der Geburt zu gewährleisten.
Nach einer Pause von 16.00 bis ca. 16.30 Uhr wird fortgesetzt mit der Debatte von Punkt 5:
Eingereichter Vorschlag von R.S. TOMEK:
Es ist das Fernziel des GP im Wissen (oder in der Überzeugung), daß die demokratische Zivilgesellschaft weiterentwickelt werden muß, eines Tages eine gesetzgebende Körper-schaft zu sein.
Die kritische Debatte des Vorschlages ergibt, daß dieser Vorschlag einer gründlicheren Diskussion bedarf. Diese soll in einer AG vorgenommen werden, um das Ergebnis dem GP vorzulegen.
Kritik: Der 5. Punkt ist zu allgemein und ergebnisoffen. Er bedarf der Konkretisierung, um Mißverständnissen im wichtigen Bereich der KV vorzubeugen.
Vorschlag von Frank KÖNIG:
Das GP setzt sich ein für den Fortbestand der solidarisch finanzierten gesetzlichen Krankenversicherung, die ihre Leistungen den individuellen Bedürfnissen der Versicherten anzugleichen hat.
Anregung: Unter Punkt 3 die Aspekte Medien und Gesundheitserziehung einzubeziehen;
Anregung: Die Vorarbeiten der WHO berücksichtigen;
Zum Begriff Gesundheitsparlament : Die Diskussion ergibt, daß der Begriff Parlament geeignet und angemessen ist. In der Abstimmung bei nur drei Gegenstimmen und ohne Enthaltungen spricht sich daher die übergroße Mehrheit dafür aus, den Begriff weiterhin im Arbeitstitel zu belassen.
Weitere Änderungsvorschläge und Diskussionsbeiträge können fortlaufend auf den Webseiten eingebracht werden.
TOP 6:Termine und Organisation
Prof. GOEPEL (GesundheitsAkademie Bielefeld) stellt die Vorarbeiten für einen Kongreß Umwelt und Gesundheit 2001 vor, der zur Kooperation für das GP i.Gr. wegen seiner thematischen Zuspitzung geeignet wäre. Die Diskussion ergibt das Intresse, mögliche Synergieeffekte zu nutzen und die Planungen für 2001 wenn möglich abzustimmen. Dieser Kongreß findet statt am 22./23.09.2001 in Magdeburg. Der Vorschlag, das zweite Plenum des GP i. Gr. damit zu verzahnen, wird bei einigen Enthaltun-gen mehrheitlich positiv aufgenommen. Arbeitsauftrag an AA: Entscheidung
Ein weiteres Werkstatttreffen, auf dem die Ags ihren Arbeitsstand vortragen und weitere Planungen für das Plenum verabredet weren können, soll etwa im Mai 2001 (Himmelfahrt?) stattfinden. Arbeitsauftrag an AA: Planen, vorbereiten und einladen
Das Protokoll dieses Werkstatttreffens wird nach seiner Autorisierung durch den AA in die Web-seiten eingegeben und damit allen Interessierten öffentlich zugänglich gemacht.
Die Fragen von Öffentlichkeitsrbeit z.B. im Internet etc. müssen mit Christl BURKHART und Christian SCHMITZ mit dem AA besprochen werden, die sich bereit erklären, über die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu beraten. Eine feste Verantwortlicheit in einer Hand, die sich eng und konti-nuierlich mit dem AA inhaltlich abstimmt, ist sehr wünschenswert. Insbesondere Wünsche nach Be-zahlung dieser Tätigkeit sind schwer umzusetzen, da das GP i. Gr. über keinerlei finanzielle Mittel verfügt. Alle Delegierten sollen die Möglichkeiten ihrer Trägervereine prüfen, Beiträge für einen Fonds bereit zu stellen, aus dem z.B. derartige Aufwendungen finanziert werden könnten.
TOP 7:Arbeitsausschuß (AA)
Der AA kann wie bisher Untergruppen bilden (z.B. zur Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Leitsätze, Geschäftsordnung, Charta). Er wird ergänzt durch folgende Delegierte:
Frank BADENHOP
Brigitte HENKE,
Natasche HENNINGS und
Wolfgang VOGT.
Die neuen wie die alten AA-Mitglieder werden vom Plenum bestätigt.
Das nächste Arbeitsausschuß-Treffen ist am Samstag, den 13.01. von 10.30 Uhr bis 18 Uhr bei PRO FAMILIA Ansbacher Str. 11, 1. Stock, 10787 BERLIN, Telefon 214 764 21 (Nähe: U-Bahnhof Wittenbergplatz)
TOP 11: Schlußwort
Petra PASCHEK dankt allen anwesenden Delegierten für die konzentrierte und solidarische Diskussion.
Ende des Treffens: 18.05 Uhr
Protokoll: Silvia HEYER und Bettina MICHALSKI am 19.12.2000
Das Protokoll wurde verabschiedet in der AA-Sitzung am 13.01.01 in Berlin
ANHANG 1: Eingereichte Anträge
R.S. Tomek, Welt-Ethik-Gipfel
Bei Selbstverständnis ergänzen:
Es ist das Fernziel des GESUNDHEITSPARLAMENTES im Wissen (oder in der Überzeugung), daß die demokratische Zivilgesellschaft weiterentwickelt werden muß, eines Tages eine gesetzgebende Institution im Sinne seines Grundwerteparlaments zu sein.
Wolfgang Vogt, Schritt für Schritt
1. Gesundheit von Anfang, d.h. von Geburt an, ist eine der Zielsetzungen des GESUNDHEITSPAR-
LAMENTS. Hierfür wird die Kompetenz der Noch nicht Eltern gestärkt, um eine Gesundheitser ziehung während der Schwangerschaft und nach der Geburt zu gewährleisten.
2. Dritter der Leitsätze: Wirtschaft, Politik, Recht, Medien ebenfalls einbeziehen in die integrierten Systeme.
Ist es möglich einzufügen:gesund werden, nicht wieder erkranken, gar nicht erst erkranken. ???
Frank König, Aktionsgruppe Babynahrung
Leitsätze:
5. Das Gesundheitsparlament sichert den Fortbestand der solidarisch finanzierten Gesetzlichen Krankenversicherung, die ihre Leistungen den individuellen Bedürfnissen der Versicherten anzugleichen hat.
ANHANG 2 TEILNEHMERINNEN AM WERKSTATTTREFFEN GP i.Gr.
Institution Fon + Fax + e-mail
Activ Handicapped FON 030 / 882 2299
Agenda 21 AK Armut und Gesundheit im W der DAG ilSeV FON 0541 35740/41 FAX 0541 35750 Mail BWDAG-0S@-online.de
Aktionsgruppe Babynahrung FON 0551 53 1034 FAX 0551 53 1035 actionbabyfood@oln.comlink.copc.org/ www. babynahrung.de
ArbeitskreisFrauengesundheit AKF FON + FAX 030 362 9288 Drbmschwarz@aol.com
Berliner Landesverband für die Rehabiliation der Aphasiker e.V. FON + FAX 030 855 4407
Bildungsverein Elbe Saale FON + FAX 0345 805 4840
Biochem. Verein Groß-Berlin FON 030 4754 5853
Bundesverband GRAUE PANTHER FON 030 261 4143
BZA Berlin-Charlottenburg LV Psych. Erf. B-BRB FON 030 344 2489
Fraktion Gesundheit FON 030 - 345 6615
Fördergemeinsschaft Ökologischer Landbau FON 030 4754 6853
Deutsche Gesellschaft für Alternativmedizin DGAM FON 030 433 2916 bhtrias@aol.com/www.dgam.de
Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben e.V.FON + FAX 030 416 9919
Deutsche Multiple Sklerose-Gesell-schaft Kontaktgruppe KASSEL FON 0561 89 8948 FAX 0561 861 5593 christa.fritsch@t-online.de
Gesundheit 21 GmbH FON 030 8599 9779
Gesundheits-Akademie FON 0521 13 3562
Gesundheitsladen Berlin e.V. FON 030 443 9884 030 693 2090
Gesundheitsnetzwerk Bad Gantersheim FON 05563 277 05563 1098 theopetzold@gesunde-entwicklung.de
GGB Lahnstein, Ernährung (Gast)
GMS Gemeinschaft für Menschen-rechte FS Sachsen FON 0351 267 9024
Green Health e.V. FON 030 654 12553 xenion-rr@t-online.de
Gruppenpraxis FON 089 313 6011 FAX 089 313 9256
Humanistischer Verband Deutsch-lands LB Berlin (HVD) FAX 030 - 693 2725
Internationaler Bund FON 030 834 4332 FON 030 49 9960
Kommunikative Konzepte Christl.burkhart@bigfoot.com
LAG Spiel und Theater Berlin e.V. (Kreativhaus) FON + FAX 030 2363 0635 Krankenhaus-spiel@t-online.de
Löwenkind e.V. FON 030 4058 4715 FAX 030 4058 4716
Loheland-Stiftung Gymnastik-Seminar 39063 KÜNZELL FON + FAX 044165 81000 Mobil 0173 787 4418
Loheland-Stiftung Gymnastik-Seminar 39063 KÜNZELL FON + FAX 030 802 1340
MitmachBörse Moabit e.V. FON 030 393 2975
Nichtraucherbund FON 030 204 4583 www.nichtraucher-berlin.de
Ökofree e.V. FON 030 4754 5853
Paritätischer Wohlfahrtsverband Göttingen FON 0551 900 0811 0551 900 0817
Pro agora e.V. FON 030 4854 5853
PRO FAMILIA Deutsche Gesell-schaft Familienplanung, Sexualpä-dagogik und Sexualberatung e.V. FON 030 3984 9753 FAX 030 - 3984 9751 s.heyer@uni.de
SB-Gesundheitsprojekt FON 030 614 2403
Schritt für Schritt Institut für ge-samtheitliche Kindesentwicklung FON 040 447 262 FAX 040 - 447 276 s-f-s@t-online.de
Selbsthilfegruppe Amalgam Berlin Selpsth e.V. FON 030 322n7817 FAX 030 326 5457
Umwelt und e-smog-Patienten FON 07631 79 8005 FAX 07631 79 8006 GRIESZ-BRISSON@Yahoo.com
ANHANG 3:
REDE von Daya MULLINS
Das GESUNDHEITSPARLAMENT i. Gr. Ist ein Zeifenster zum Handeln
Wir wollen einen Prozess in Gang setzen, in dem wir uns in unseren Unterschieden und unserer Vielfalt begegnen und das Gemeinsame finden, basierend auf Vertrauen und einem kreativen Miteinander und wir wollen in vernetzten Strukturen Lösungen entwickeln und umsetzen. In diesem Sinne dient das GP i.Gr. dem Gemeinwohl und ist der Gesundheits-förderung verpflichtet. Die Delegiertenversammlung repräsentiert Potentiale der Zivilgesellchaft und vertritt die gesundheitspolitischen Interessen der Bürgerinnen und Bürger.
Unsere Ziele sind:
eine nationale Selbstorganisation gesundheitlicher Bedürfnisse
einen kreativen Ort zu schaffen, wo Visioenen, Ideen, Wissen und Erfahrungskompe-tenz hergestellt werden. Es ist ein kommunizierendes Gremium von aktivenVertretern (NGOs), in welchem neue Kommunikationsformen und Arbeitsmethoden entworfen und erprobt werden
eine nachhaltige Neuentwicklung des Gesundheitswesens von der Basis aus zu bewirken
Erstellung der Berliner Charta für ein soziales Gesundheitswesen ein Konzep-tionspapier und Leitlinie für die Neuorientierung des Systems
Ein neues legislatives Instrument zu werden mit der Konzeption des Gesundheitsparlamentes ... um auch ineffiziente und korruptionsanfällige Parteidemokratie verbessern zu können.
Das Gesundheitsparlament ist ein Parlament in Bewegung, dessenStruktur der Entwicklung dienen soll. Das Verbindende ist der Inhalt, nicht die Struktur.
Dies ist ein Anfang .... Wie werden wir zukunftsfähig?
Hier kann die Wertediskussion und die neue Richtung für die gesundheitspolitischen Interessen der Bürgerinnen und Bürger beginnen in Gang gesetzt werden z.B. mit der Frage: welche Bausteine habt ihr zu einer Gesundheitscharta, die eine Forderung an eine (zukünftige) soziale Gesellschaft enthält? ....
Lasst uns unterschiedliche Kräfte für Gesundheit und Soziales in Deutschlan zusammenführen, verbinden und integrieren. Lasst uns neue Ergebnisse in Informationen und Bildungsprogrammen eingehen lassen ... und diese in den Zusammenhang der globalen Entwicklung stellen.
In diesem Prozess müssen wir lernen, miteinander zu arbeiten, nicht gegeneinander. Wichtig ist das persönliche Vertrauen zwischen den Mitgliedern, nur so kann Engagement und kreative Produktivität blühen / sich entfalten ... und das Verständnis, dass es hier für die Partizipierenden des GPs einzig um solche Forderunen gehen kann wie z.B.:
Was kann ich beitragen / was kann ich tun für das Wohl des Ganzen, und nicht, was sollen die anderen für mich tun. Das GP ist kein Ort zum Meckern, es ist ein Pool des kreativen Neudenkens und Umsetzens.
In diesem Sinne wünsche ich uns allen ein frohes und kreatives Schaffen.
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